Die Förderlandschaft für berufliche Weiterbildung in Deutschland ist vielfältig, ein Überblick hilft bei der Orientierung.
Für Arbeitslose und Arbeitsuchende
Der Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit oder des Jobcenters ist hier meist die erste Anlaufstelle, er übernimmt Kosten für arbeitsmarktrelevante Weiterbildungen.
Für Beschäftigte im Wandel
Das Qualifizierungschancengesetz unterstützt Arbeitnehmer, deren Tätigkeit durch Digitalisierung oder Strukturwandel gefährdet ist, mit Zuschüssen zu Lehrgangs- und teils Lohnkosten für den Arbeitgeber.
Für angehende Meister und Fachwirte
Das Aufstiegs-BAföG (AFBG) fördert höherqualifizierende Fortbildungen wie den Meisterabschluss, unabhängig vom Alter, mit Zuschuss- und Darlehensanteil.
Für Geringverdiener
Die Bildungsprämie übernimmt die Hälfte der Kurskosten bis zu einem Höchstbetrag für Erwerbstätige mit geringem Einkommen.
Beratung nutzen
Eine unabhängige Bildungsberatung, etwa bei der Agentur für Arbeit oder den Kammern, hilft, das passende Programm für die individuelle Situation zu finden.